Das seniorengerechte Badezimmer einrichten

Ihre Kinder sind ausgezogen, Sie suchen ein neues Heim oder möchten Ihr altes umbauen? Viele Menschen wünschen sich in der zweiten Hälfte Ihres Lebens einen Wohnraum, der ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Es fühlt sich gut an, wenn der Alltag im steigenden Alter trotzdem leicht und selbstständig abläuft. Das Badezimmer spielt dabei eine große Rolle: Ein barrierefreies Bad hilft bei der täglichen Routine. Die folgenden Punkte sollten Sie bei der Einrichtung eines seniorengerechten Badezimmers beachten.

Leicht bedienbarer Wasserhahn

Es beginnt im Detail – bei der Wahl des Wasserhahns greifen Sie am besten zu einem Einhebelmischer. Im Gegensatz zum Zweigriffmischer bedienen Senioren ihn mühelos mit einer Hand, sodass die andere zum Festhalten frei bleibt. Ein eingebautes Thermostat führt außerdem dazu, dass das Wasser direkt in der Wunschtemperatur herausfließt. So erschreckt kein kalter Strahl die empfindliche Haut. Wenn Sie sich für neue Technik begeistern, ist die berührungslose Version eine weitere Möglichkeit. Durch den eingebauten Sensor sprudelt das Wasser fröhlich aus dem Hahn, sobald sich eine Bewegung nähert.

Barrierefreiheit am Waschplatz

Eine weitere Unterstützung im Bad bietet ein unterfahrbares Waschbecken. Zusammen mit dem passenden Siphon bietet er Beinfreiheit für jeden Besucher. Sowohl ein Rollstuhl als auch eine bequeme Niederlassung findet darunter Platz. Beim Waschen oder Rasieren setzen Sie sich entspannt hin – Eile und Erschöpfung Adieu. Die morgendliche Pflege, die für Körper und Geist wichtig sind, erledigen Sie in Ruhe.

Schnelles Aufstehen mit erhöhter Toilette

Im Alter fallen das Hinsetzen und das Aufstehen beim Toilettenbesuch manchmal schwer. Mit einer erhöhten Toilette klappen die Bewegungsabläufe besser. Ein höhenverstellbares Vorwandelement hinter den Fliesen trägt Ihr WC und passt sich den Erfordernissen an. Sie  stellen es auf die passende Größe ein und lassen sie im Zweifelsfall in 10 Jahren nochmal von einem Installateur ändern. Zu noch mehr Komfort verhilft ein erhöhtes Wand-WC, das durch seinen schwebenden Charakter gleichzeitig modern daher kommt.

Die bodengleiche Dusche

Was zuletzt noch fehlt, ist die bodengleiche Dusche. Wie der Name bereits verrät befindet sich die Dusche auf Bodenebene. Dank der schwellenlosen Bauweise steigen Sie ohne Hindernisse in die maximal 2,5 cm hohe Duschwanne. Sogar mit dem Rollstuhl fahren Sie problemlos unter den erfrischenden Strahl. Dafür benötigen Sie lediglich eine Duschschüssel, die mindestens 150 x 150 cm misst. Ein letzter Tipp: Glastüren sind praktischer als Vorhänge. Zum einen lassen sie den Raum größer wirken. Darüber hinaus bleibt das Bad immer trocken, auch wenn Sie mit der Brause hantieren.

Bildquelle: Pixabay

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