Pflegezusatzversicherung - was muß man beachten?

Seit ein paar Jahren stehen fast alle Konsumenten vor einer Herausfoderung: Die gesetzlichen Renten werden stets gekürzt und die private Vorsorge gewinnt an Bedeutung.

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt auch lediglich einen Teil einmal eventuell anfallender Pflegekosten. Jener Teil ist im Sinken begriffen, weil wegen der demografischen Entwicklung der Bevölkerung und der schlechten Lage der Staatshaushalte Versicherte immer mehr selbst zu den Kosten beisteuern müssen.

Mit einer sogenannten Pflegezusatzversicherung lässt sich optimal für den Ernstfall vorsorgen. Doch es ist wichtig, dass man sich im Dschungel der Produkte gut zurechtfindet und das individuell passende Produkt auswählt. Pflegezusatzversicherungen ergänzen die private Vorsorge und die Absicherung.

Weil im Fall einer Pflegebedürftigkeit die gesetzliche Versicherung nur teilweise die Kosten deckt, sind Zuzahlungen oft in beträchtlicher Höhe durch die Betroffenen erforderlich. Eine Versicherung kann diese Zahlungen einbremsen, sodass das Einkommen weniger stark beschnitten werden müssen.

Ende des Jahres 2012 beschloss die Bundesregierung, dass private Zusatzversicherungen im Pflegebereich einkommensunabhängig unter gewissen Bedingungen mit einer Summe von 60 Euro jährlich gefördert werden. Man spricht von der Pflege-Bahr. Diese soll viele Menschen, egal ob alt oder jung, dazu motivieren, privat vorzusorgen.

Arten der Pflegezusatzversicherung

Es gibt im wesentlichen drei Arten von Pflegezusatzversicherungen. Bei den Pflegerentenversicherungen wird eine Lebensversicherung abgeschlossen, die im Fall der Pflegebedürftigkeit eine Rente pro Monat auszahlt. Die Konditionen der Lebensversicherung differieren je nach Anbieter.

Diese Form ist die kostspieligste Variante der Pflegezusatzversicherung. Sie bietet aber in jeder Pflegestufe eine Absicherung. Die monatliche Rente darf man auch für private Zwecke verwenden. Die Pflegekostenversicherung übernimmt beim Nachweis der Pflegebedürftigkeit ganz bzw. teilweise jene Kosten, welche von der gesetzlichen Versicherung nicht getragen werden. Hier ist es jedoch nicht möglich, das Geld anderweitig zu verwenden.

Bei der Pflegetagegeldversicherung, die die häufigste Pflegezusatzversicherung darstellt, wird pro Tag ein im vorhinein fixierter Betrag an den Betroffenen ausbezahlt, wenn der Pflegefall eintritt.

Dies passiert unabhängig von der jeweiligen Verwendung des Geldes – somit stellt dies ein sicheres zusätzliches Einkommen für die Versicherten dar. Lediglich diese Form der Pflegezusatzversicherung wird staatlich gefördert und sie kann auch ohne eine Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden.

Vor- wie Nachteile der Pflegezusatzversicherung

Mit privaten Zusatzversicherungen für den Fall der Pflegebedürftigkeit kann man das Kostenrisiko für den Ernstfall deutlich mindern.

Durch die staatlichen Fördermaßnahmen ist es auch möglich, einen Vertrag abzuschließen, wenn gesundheitliche Probleme bereits da sind. Die private Vorsorge beinhaltet jedoch auch Nachteile: Ist man bereits älter beim Vertragsabschluss, sind die Beiträge auch entsprechend höher.

Man sollte nachdenken, ob die monatliche Belastung durch die Versicherungsprämie nicht höher ist als die Kosten im Ernstfall. Zudem verfallen die Prämien, die man einbezahlt hat, wenn der Pflegebedarf gar nicht eintritt. Es ist aber auch so, dass Kinder und Angehörige Nutznießer dieser Art der privaten Vorsorge sind.

Dies geschieht folgendermaßen: Angehörige wie Kinder müssen im Ernstfall ja einspringen, wenn es um die Pflegekosten geht. Vor diesen finanziellen Belastungen kann man die Kinder durch diese Versicherung schützen. Außerdem wird das angesparte Vermögen bewahrt, wenn man durch eine Pflegezusatzversicherung Kosten im Ernstfall umgeht und man kann dieses an Angehörige wie Kinder vererben.

Anbieter von Pflegetagegeldversicherungen sind die Allianz Versicherung, die AXA Flex, die Bayerische BEamtenkassa Premium Plus, die DKV, Domcura, Sparkasse Premium Plus,…

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Safe Kapital ist als Finanz- bzw. Versicherungsmakler nicht in Vertretung für Banken oder für Versicherungsunternehmen tätig, das Unternehmen kümmert sich nur um die Interessen seiner Mandanten.

Safe Kapital prüft, ob der Versicherungsschutz durch vorhandene Versicherungen ausreicht bzw. preiswert ist und berät Sie bei einem Wechsel. Oft ist es so, dass mehr als 5 Jahre alte Versicherungen nicht mehr dem modernen Markt entsprechen.

Es gibt Rabatte beim Abschließen neuer Versicherungen, weshalb sich das Aktualisieren auch der Pflegezusatzversicherung immer wieder lohnt. Auf der Seite http://www.safe-kapital.de/pflegerentenversicherung.html sind alle wichtigen Infos zusammengefasst.

 

Bildquelle: © Marco2811 - Fotolia.com

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